17. Originalauszug Daniels TagebuchGlennallen / AK nach Snag Junction / YTDer Morgen verlief wie gewöhnlich. Bezahlt hatten wir wiedermal nichts. Der Streckenverlauf war den ganzen Tag wunderschön. Wir konnten die Landschaft bei bestem Wetter geniessen. Auf den Berghängen lag konstant auf einer bestimmten Höhe Schnee. Es war eine 2 Stunden Fahrt bis Tok / AK. Julia ist gefahren. In Tok war noch mehr Ruhe eingekehrt als beim ersten Durchfahren. Nur in wenigen Gebäuden schien noch Leben zu sein - sogar das visitor center hatte geschlossen. Aber in einem gift - shop kamen wir dennoch zu unserem free coffee. Das erste Stück des Alaska - Highways bis zur Tok Junction kannten wir ja schon. Dann kam auch für uns erfahrenen Westmänner Neuland. Die Strecke war wirklich interessant und wieder mächtig einsam. In Tetlin Junction / AK tankten wir nochmals bei unserer Tankstelle und lösten unseren $ 1 - off Gutschein, denn wir hatten die ganze Alaskazeit über die Tesoro - Marken gesammelt, ein. Dann verließen wir Alaska. Der amerikanische Zollbeamte wollte es wieder einmal ganz genau wissen. Der kanadische Zoll war 30 km entfernt - irgendwie lustig. Eine nette Beamtin drückte uns einen schönen Stempel rein. Ca. 30 km nach der Grenze steuerten wir einen public - Zeltplatz an - Snag Junction. Wir waren total happy, weil wir das vorfanden, was wir schon lange vermisst hatten: einen tollen kitchen shelter direkt am See und vorbereitetes firewood. Wir machten sofort Feuer im Ofen. Der kitchen shelter war richtig zu. Am Anfang waren wir völlig allein auf dem Zeltplatz. Wir kochten natürlich auf dem Ofen. Es gab Reis mit einer Büchse Mais und zwei Büchsen beans with pork. Nach dem Essen starteten wir noch eine ganz ausgefallene Aktion. Julia und Michael bauten aus ein paar Holzstämmen ein Floß. Es funktionierte auch wirklich. Es konnte zwar nur einen tragen, aber immerhin. Michael probierte es als Erster aus. Im kitchen shelter spielten wir dann gemütlich bei knisternden Ofen und Benzinlampenschein noch etwas. Wir schliefen im Innenzelt im kitchen shelter. Es war mollig. |